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Eve M. Cohen

Kamerafrau

Die preisgekrönte Kamerafrau Eve M. Cohen ist für ihre Arbeit an Independent-Filmen und Dokumentationen zum Thema soziale Gerechtigkeit sowie als Virtual Reality-Pionierin bekannt. Ihr visueller Stil ist von Anteilnahme, Empathie und einer klaren künstlerischen Intention geprägt.

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Workflow

Vorgestelltes Projekt

„Bei Filmproduktionen geht es immer wieder darum, mit der bestmöglichen Technologie Zeit und Geld zu sparen. Den richtigen Speicher zu nutzen, ist absolut entscheidend, wenn man Geld sparen will, ohne dass dies auf Kosten von Leistungsfähigkeit und Benutzerfreundlichkeit geht.“

Der Weg zum Filmemachen

Cohens lebenslange Begeisterung für das Filmemachen nahm im Alter von 12 Jahren ihren Lauf. Sowohl in ihrer Middle als auch ihrer High School gab es ein Fotolabor für Schwarzweißaufnahmen. Die Entwicklung von Negativen und Bildern hatte sie in ihren Bann gezogen – sie wollte nichts anderes tun. Schon bald bemerkte sie, dass durch das Schießen von Fotos ihr Gedächtnis verbessert wurde. Allein das Drücken des Auslösers genügte, um diesen Moment in Ihrem Gedächtnis festzuhalten.

Eve M. Cohen wuchs in Philadelphia auf, zog dann nach Los Angeles, studierte dort Fotografie an der UCLA und schloss ihr Studium mit dem Bachelor of Fine Arts ab. In LA vollzog sich der Übergang von der Schwarzweiß-Dunkelkammer ihrer Kindertage zu einem voll ausgestatteten Labor für Farbaufnahmen. Im Sommer ihres ersten Studienjahres belegte Eve einen Kurs in Kinematographie und entdeckte, wie hervorragend sie sich dank ihrer Fotografiekenntnisse in diesem Metier zurechtfand. „Ein Film besteht ja letztlich auch aus Einzelbildern, nur sind es eben 24 pro Sekunde.“ War die kreative Leidenschaft Cohens bisher nur entfacht, brannte sie nun lichterloh. Also verlegte sich die Fotografiestudentin auf das Filmemachen, nahm am Graduiertenprogramm der UCLA für Theater, Film und Fernsehen teil und erlangte schließlich den Master of Fine Arts in Kinematographie. Seitdem ist sie als professionelle Kamerafrau tätig.

Für die meisten Menschen in der Kreativbranche kommt es auf Ihrer beruflichen Laufbahn mindestens einmal zu einer Datenkatastrophe, meist eine lehrreiche Erfahrung. Für Cohen geschah es, kurz nachdem sie ihre Masterarbeit an der UCLA abgeschlossen hatte und Highlights ihres bisherigen Schaffens zusammenstellte. „Ich habe nicht den final entstandenen Film verloren, aber alle Aufnahmen und Teile, aus denen er zusammengesetzt war“, erinnert sie sich. „Ich hatte die Festplatte einige Jahre nicht angeschaltet … und sie fuhr einfach nicht hoch. Das war das einzige Mal, dass ich etwas verloren hatte, und ich habe daraus gelernt.“ Seitdem hat Cohen nie wieder digitales Material an nur einem Ort gespeichert. Und tatsächlich hat sie seitdem keine einzige Datei mehr verloren. Doch sie selbst betont immer wieder, dass ihr „Glück“ seinen Ursprung in einem akribisch geplanten Workflow und in der Verwendung der richtigen Speichergeräte von G-Technology hat.

Der perfekte Prozess

Wenn man Fotografen und Kameraleute fragt, wann ihre eigentliche Arbeit beginnt, werden sie höchstwahrscheinlich antworten: „Eigentlich erst dann, wenn das Material im Kasten ist.“ Cohen setzt hier noch eher an, nämlich in der Phase der Vorproduktion, in der sie über das gesamte Projekt nachdenkt – von der Aufnahme bis zur Veröffentlichung des fertigen Films. „Als Kamerafrau muss ich wissen, in welcher Form der Post-Supervisor und der Editor die Aufnahmen erhalten möchten, mit welchem System sie arbeiten, und in welchem Format der Film letztendlich geliefert werden soll“, erläutert Eve Cohen. Klare Kommunikation zwischen Produktion und Postproduktion ist unerlässlich und muss schon vor Drehbeginn stattfinden, um reibungslos arbeiten zu können.

„Das Speichergerät ist genauso wichtig wie die Daten, die darauf gespeichert werden.“

Der heutige Trend zu Videoaufnahmen in 8K bringt hohen Bedarf an Speicher mit sich. Aus Kostengründen ist dabei immer die Frage zu stellen, ob diese hohe Auflösung für das jeweilige Projekt überhaupt benötigt wird. „Wieviel Speicher man braucht, hängt von den mit der Kamera erzeugten Dateien und der geschätzten Länge des Materials ab“, sagt Eve M. Cohen. „Bei Spielfilmen arbeitet man in der Regel mit größeren, robusteren Dateien bei begrenzter Länge des aufgenommenen Materials, bei Dokumentationen ist die Dateigröße geringer, dafür nimmt man aber wesentlich mehr Stunden Material auf. Bei neuen Produktionen werden Festplatten für drei unterschiedliche Aufgaben benötigt, nämlich Transport, Bearbeitung und Datensicherung des Videomaterials. Für jede dieser Aufgaben braucht man unterschiedliche Merkmale und Funktionen und muss bei der Geräteauswahl natürlich die Kosten berücksichtigen. Relevant sind Übertragungsgeschwindigkeit, äußere Maße des Geräts und Speicherkapazität – eine SSD etwa wäre als Backup-Gerät zu teuer, andersherum würde die Übertragungsgeschwindigkeit eines Backup-Laufwerks nicht ausreichen, um am Set Daten von der Kamera herunterzuladen.“ Eve speichert ihre Dateien auf G-Technology Thunderbolt™ 3-Geräten mit USB-C™-Anschluss. Für den Transport nutzt sie die G-DRIVE Mobile SSD, da hier Robustheit, aber keine hohe Speicherkapazität gefragt ist. Für Bearbeitung und Backup ihres Materials greift sie auf G-DRIVE- oder G-RAID-Geräte zurück. „Bei Filmproduktionen geht es immer wieder darum, mit der bestmöglichen Technologie Zeit und Geld zu sparen. Den richtigen Speicher zu nutzen, ist absolut entscheidend, wenn man Kosten sparen will, ohne dass dies auf Kosten von Leistungsfähigkeit und Benutzerfreundlichkeit geht.“

Eve speichert ihre Dateien auf G-Technology Thunderbolt™ 3-Geräten mit USB-C™-Anschluss. Für den Transport nutzt sie SSD, da hier Robustheit, aber keine hohe Speicherkapazität gefragt ist. Für Bearbeitung und Backup ihres Materials greift sie auf G-DRIVE- oder G-RAID-Geräte zurück.

Eve sieht die G-DRIVE Mobile SSD als ideale Lösung für den Transport ihres Materials: „Die SSD wird ja physisch an die Produzenten versandt, sodass sich zunächst die niedrigen Versandkosten positiv bemerkbar machen. Wenn die Produzenten dann damit am Computer arbeiten, profitieren sie außerdem durch Zeitersparnis wegen der hohen Übertragungsgeschwindigkeiten.“ SSD bieten nicht nur schnellen Datentransfer und kompakte Größe, sondern sind darüber hinaus auch sehr robust. Eve Cohen arbeitet weltweit an Dokumentarfilmen. Die unterwegs verwendeten Laufwerke müssen also teils extreme Bedingungen am Drehort, unvorhersehbare Beanspruchungen und interkontinentalen Transport aushalten können. „Wenn es die SSD schon unbeschädigt aus den entlegensten Dörfern Afrikas oder Indiens zurück in die USA geschafft hat, gehe ich stark davon aus, dass sie auch noch den Transport quer durch Los Angeles überlebt.“

Cohen hält sich an ihre eigenen Grundsätze. Ihr persönlicher Bestand an Speichergeräten umfasst mehrere G-DRIVE Mobile und G-DRIVE Mobile Pro SSD sowie G-DRIVE- und G-SPEED Shuttle XL-Geräte. Für den täglichen Gebrauch setzt sie auf die extrem robusten und leichten 2 TB G-DRIVE Mobile SSD. Cohen hat immer zwei davon in ihrer Tasche dabei. Die G-DRIVE Mobile Pro SSD werden zum täglichen Kopieren von Material am Set oder für den finalen Export nach Bearbeitung durch den Colorist eingesetzt. Das gesamte auf den SSD enthaltene Material wird anschließend auf Cohens G-SPEED Shuttle XL gesichert und zusätzlich auf gespiegelten G-DRIVEs archiviert. Die SSD können dann formatiert und erneut verwendet werden.

Womöglich noch Nachwehen vom frühen Verlust von Filmmaterial, betont Cohen sehr eindringlich die Wichtigkeit einer aktuellen Archivierungsstrategie. „Leider sind die meisten Menschen nicht gut genug über die besten Möglichkeiten zur Archivierung informiert, und diese ändern sich ständig. Was vor ein paar Jahren die beste Methode war, muss nicht unbedingt heute die beste Methode sein. Eine 10 Jahre alte Archivierungslösung genügt heutigen Ansprüchen möglicherweise nicht mehr. Deshalb ist es wichtig, in puncto Speichertechnologien und -produkte stets auf dem Laufenden zu bleiben.“

Eve M. Cohen weist in diesem Zusammenhang vor allem auf die gängige Fehleinschätzung hin, dass sich USB 3.2 und Thunderbolt hinsichtlich der Leistungsfähigkeit kaum unterscheiden. Das tun sie nämlich schon. Eine Thunderbolt-Schnittstelle, die inzwischen an allen modernen Mac-PCs und -Notebooks vorhanden ist, bietet einen Durchsatz von bis zu 20 Gbit/s. Bei Thunderbolt 3 ist der Durchsatz sogar doppelt so hoch. Solche Unterschiede bei der Übertragungsgeschwindigkeit haben starken Einfluss darauf, wie flüssig die Workflows beim Editing in Echtzeit ablaufen können. USB 3.2 hingegen bietet nur 20 Gbit/s, was bei Multi-Stream-Workflows mit 4K und höher Einschränkungen zur Folge haben kann.

G-Team-Mitglieder gehören zu den Besten auf ihrem jeweiligen Fachgebiet und nutzen die Produkte von G-Technology in ihrem beruflichen Alltag. Für ihren Aufwand werden Mitglieder des G-Teams entlohnt.

Externe Festplatten von G‐Technology bilden ein Element einer umfassenderen Datensicherungsstrategie. Anwender sollten immer zwei oder mehr Kopien ihrer wichtigsten Dateien auf unterschiedlichen Geräten sichern oder bei Onlinediensten speichern.